Der schwedische Nationalautor August Strindberg in Gersau


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„Die Schweiz ist doch die Nr. 1.“
Der schwedische Nationalautor August Strindberg in Gersau
 
„Hier ist das wiedergefundene Paradies. Kosmopolien, Atlantien! Die Aussicht
lässt sich nicht beschreiben! Willst Du mich nicht besuchen kommen? – Ich
würde gerne einen Zeugen haben, der beteuern kann, wie kolossal die Schweiz
ist.“ – Diese Zeilen schreibt der schwedische Nationalautor August Strindberg
1884 unmittelbar nach seiner Ankunft in Chexbres. Strindberg verbrachte in
der Zeitspanne von 1884 bis 1886 eine längere Zeit in der Schweiz, die er in
seinen Texten – wie etwa den Utopien in der Wirklichkeit (auf Deutsch als
Schweizer Novellen bekannt) – stets verklärte. Im Herbst und Winter 1886 hielt
er sich in Gersau auf, wo er neben wichtigen literarischen Werken auch eine
Reihe von Fotoexperimenten realisierte, die er als Gersauer Album publizieren
wollte. Die Ausstellung widmet sich diesem Aufenthalt und versucht,
Strindbergs Verhältnis zur Schweiz und seine dort entstandenen literarischen
und künstlerischen Arbeiten zu dokumentieren.
Weiterhin werden aktuelle Arbeiten des Schweizerischen Fotografen Peter
Strebel gezeigt, der sich durch die Fotografien Strindbergs inspirieren lässt.
 
 
Heimatmuseum Altes Rathaus Gersau
28. April – 2. Juni 2019
 
Vernissage
Samstag, 27. April 2019 16 Uhr
in Anwesenheit des Schwedischen Botschafters Magnus Hartog-Holm
 
Öffnungszeiten
Samstag: 15 – 17 Uhr
An zwei Sonntagen (28. April und 2. Juni) ist die
Ausstellung von 10 – 17 Uhr geöffnet
Anfragen betr. spezielle Führungen an Tourismus
 
Gersau: 041 828 12 20 oder 3toh8urf8ise+muj#s@u3gel(rsj,auw9.cv3hn

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